Arbeiten….

Vorbereitung

Blue Angel diente viele Jahre als „Jugendmobil“, also mobiler Jugendtreff der Gemeinde Rellingen. Deshalb war er entsprechend ausgestattet: Eckbank, Tisch, Regal für die Disco, Eisenkäfig für Bälle und sonstiges Zubehör.

Zunächst habe ich den Alu-Kofferaufbau bis auf die Sperrholz-Wandverkleidung entkernt. Das oben erwähnte Mobiliar wurde entsorgt oder z.T. recycelt. Kabel, Anschlüsse, Verteiler, Lautsprecher usw. kamen erstmal in die große Ersatzteilkiste. Zuleitung und Steuerung für die unter dem Aufbau eingebaute 5,5 kW Webasto-Standheizung blieben erhalten.

Da Fenster, Dachluken und Türen bereits vorhanden waren, musste ich mich nur um ein paar undichte Stellen an den Dachluken kümmern. Der Einbau war vom Vorbesitzer nicht ganz professionell vorgenommen worden. Außerdem war die Dichtungsmasse in die Jahre gekommen und löste sich z.T. auf. Ein kompletter Aus- und Einbau der Dachluken kam bisher aufgrund fehlender Unterstellmöglichkeit sowie „norddeutscher“ Wetterbedingungen nicht infrage. Aktuell ist alles durch den Einsatz von Sekundenkleber dicht. Mal sehen, wie lange das hält. Irgendwann muss mal gründlich saniert werden.

Isolierung/ Innenverkleidung

Die Isolierung sowie die Innenverkleidung waren sehr einfach anzubringen, weil es sich um einen rechteckigen Aufbau handelt. Bis auf den bereits mit Styroporplatten isolierten doppelten Boden habe ich Decke und Seitenwände durchgehend mit 19 mm K-Flex (selbstklebend) versehen. Die losen Styroporplatten an der Decke kamen samt Sperrholzverkleidung raus. An der Decke habe ich die neue Isolierung direkt aufs Aluminium, an den Seitenwänden auf die über der Lochstruktur angebrachten Sperrholzplatten geklebt.

Zum Aufschrauben des Profilholzes (Fichte/ Tanne, 12,5 x 96 mm) für die Wand- und Deckenverkleidung habe ich innerhalb der Isolierung Holzleisten direkt an den Metallstreben des Aufbaus befestigt. Einbauten und Möbel wurden dann bevorzugt an Boden, Wand und Decke im Bereich der Leisten befestigt.

Fenster und Dachluken sind noch nicht isoliert. In Planung sind entweder schwere Vorhänge oder Jalousien. Alternativ kommen auch mit Isoliermaterial beklebte dünne Platten infrage, die von innen in die Fensterrahmen eingesetzt werden.

Da der Boden nicht aureichend isoliert ist, wurde im Wohn- und Schlafbereich ein Podest eingebaut, in dem auch Stauraum vorhanden ist. Die Fächer sind von oben über im Boden eingelassene Holzklappen zugänglich. Auf dem gesamten Podest liegt ein sehr dicker Teppich, der insbesondere Kälte von unten abhält.

Solange das Fahrzeug noch als Transportmittel für Umzüge genutzt wird, ist der Fußboden im Küche/ Badbereich noch nicht mit einer zusätzlichen Isolierung versehen. Geplant ist hier ein Korkfußboden oder ähnlich.

Gas

Ein Möbelstück, das später nicht mehr bewegt werden kann, ist der Schrank für die Gasflaschen. Von hier aus gehen die Gasrohre zu den Verbrauchern (Herd, Kühlschrank, Heizung) sowie die Entlüftung nach Draußen.

Der Standort ergab sich aus der Raumplanung. Die Zuleitungen zu Herd und Kühlschrank sollten möglichst kurz und damit wenig störanfällig sein. Also wurde der Schrank für zwei 11 kg Flaschen direkt unter dem Herd platziert. Der Bau des Schrankes stellte schon eine Herausforderung an mein handwerkliches Geschick dar. Er muss so konstruiert sein, dass beim Betrieb kein Gas in den Innenraum entweichen kann. Alle Fugen sowie die Türanschläge müssen sorgfältig abgedichtet werden. Der Kasten ist direkt auf dem Boden verschraubt. Zwischen den Gasflaschen führt eine Öffnung von 100 mm Durchmesser direkt unter den Aufbau. Eventuell austretendes Gas fließt so nach unten aus dem Aufbau. Gas ist schwerer als Luft.

Die Auslassöffnung ist im Kasten mit einem Kunststoff-Lüftungsgitter abgedeckt, um zu verhindern, dass Kleingetier von außen eindringen kann. Die Gasflaschen werden mit einer speziellen Flaschenhalterung an der Seitenwand befestigt und stehen in einer passenden Aussparung im Boden, die ein Hin- und Herrutschen verhindert.

Der Flaschenwechsel erfolgt manuell, d.h. wenn eine Flasche leer ist, wird der Schlauch einfach auf die volle Flasche umgesteckt. Hinter dem Druckregler (30 mbar) ist eine Bruchsicherung geschraubt, die dafür sorgt, dass bei Leckagen in den Gasschläuchen und -leitungen kein Gas mehr nachströmt. Aus Sicherheitsgründen sollten die Gasflaschen während der Fahrt am Flaschenventil zugedreht werden. Der Kühlschrank kann während der Fahrt problemlos mit 12 Volt betrieben werden. Und Heizen kann man mit der Fahrzeugheizung oder notfalls der Standheizung.

Das Gas wird zunächst über eine flexible Schlauchleitung innerhalb des Kastens in ein 8 mm Gasrohr eingespeist, das in den Verteilerblock führt. Am Verteilerblock können die Zuleitungen zu den Geräten einzeln abgesperrt werden. Anschlüsse, die nicht benutzt werden, müssen mit Blindstopfen verschlossen werden.

Das Zuschneiden, Biegen und Verbinden der Gasrohre mit Schneidringverschraubungen ist nach etwas Übung recht einfach. Es gibt sehr gute Erklärvideos auf youtube. Als Laie auf diesem Gebiet gebe ich hier keine Anleitungen und Tipps. Nach Montage IMMER mit Leckage-Suchspray prüfen, ob Gas austritt!!!

Die angeschlossenen Geräte sofort auf Funktion und Dichtigkeit der Zuleitung prüfen. Für die obligatorische Gasprüfung sucht man sich einen Gas- und Wasserinstallateur in der Nähe, der Gasprüfungen durchführt. Falls Du unsicher bist, ob Du Alles richtig gemacht hast, empfehle ich einen vorherigen Besichtigungstermin. Die Prüfung selbst ist harmlos und schnell gemacht. Wie eine Prüfung ablaufen sollte, kannst Du ebenfalls bei youtube sehen.

Nach erfolgreicher Prüfung bekommst Du ein Nachweisheft, in dem alle installierten Teile sowie das Ergebnis der jeweiligen Prüfung vermerkt ist. Außerdem gibts eine Plakette mit Termin der nächsten Prüfung (ähnlich TÜV-Plakette).

Wasser/ Abwasser

Wir haben ausreichend Platz, um eine Doppelspüle, eine Duschwanne und eine Toilette einzubauen. Die benötigte Frischwasser-Menge richtet sich danach, wie autark ich mit dem Fahrzeug sein will. Wer regelmäßig Stellplätze ansteuert, braucht nicht soviel Frischwasser wie jemand, der quer durch die Sahara fährt. Allerdings sind der Haltbarkeit von Frischwasser Grenzen gesetzt. Es sei denn, ich helfe mit Chemie oder anderen Methoden nach.

Ich habe mich für einen Frischwasser-Vorrat von 80 Liter entschieden. Dazu einen Abwassertank in derselben Größe, den ich aber bei nächster Gelegenheit durch zwei Tanks à 40 Liter ersetzen werde, da erheblich weniger Abwasser anfällt. Außerdem habe ich dann noch eine Frischwasser-Reserve.

Das Frischwasser wird mit einem Silberionen-Netz entkeimt. Trotzdem sollten die Tanks regelmäßig gereinigt werden. Nach der neuen Trinkwasser-Verordnung ist die Entkeimung mit Silberionen nur noch für den privaten Gebrauch zulässig. Wer regelmäßig Frischwasser nachtankt, hat ohnehin keine Probleme mit der Wasserhygiene. Empfindliche Menschen sollten das Wasser aus den Tanks nicht als Trinkwasser verwenden. Ein Sixpack Mineralwasser für die Zubereitung von Speisen und Getränken ist hier die Lösung.

Waschbecken und Dusche werden mit jeweils einer 24 Volt Tauchpumpe versorgt. Die Pumpen haben eine hohe Leistung, pro Minute sprudeln jeweils 10 – 15 Liter. Da ist der Tank in rd. 10 Minuten leer! Da die Pumpen fest an die Stromversorgung angeschlossen sind, habe ich einen Schalter installiert, um den Strom während der Fahrt zu unterbrechen. Bei starken Erschütterungen kann es passieren, dass der Kontakt im Wasserhahn geschlossen wird und die Pumpe dann ihren Dienst tut.

Der Wasserhahn am Waschbecken/ Spüle hat einen integrierten Schalter. Sobald der Hebel nach oben bewegt wird, öffnet das Ventil und der Schalter für die Stromversorgung der Tauchpumpe wird geschlossen.

Bei der Dusche habe ich ein separates Ventil incl. Schalter für die Tauchpumpe installiert. Damit wird dann die Wassermenge am Duschkopf reguliert.

Beide Abflüsse münden in ein handelsübliches Kunststoff-Abflußrohr, das dann durch eine Dichtung von oben in den Abwassertank geführt wird. Dusche und Waschbecken/ Spüle haben jeweils separate Geruchsverschlüsse.

Bei den Tanks handelt es sich um Kunststofftanks (80 Liter, 70x40x30 cm), die liegend unter Spüle und Dusche eingebaut wurden. Die Tanks sind über eine verschließbare Serviceöffnung von innen zugänglich und können so einfach gereinigt werden. Gegen Verrutschen sind sie mit Leisten und Aufnahmen am Boden gesichert. Die Befüllung des Frischwassertanks erfolgt per Gartenschlauch über die Serviceöffnung.

Pumpen und Abwassereinlauf lassen sich einfach entfernen. Für die Pumpen habe ich zwei Löcher in den Tank gebohrt. Wasserschlauch und Stromkabel wurden dann jeweils durch einen Fassstopfen geführt, der mit einer Überwurfmutter mit dem Tank verschraubt wurde. Dazu mussten im Stopfen nur zwei kleine Löcher für die Durchführung von Schlauch und Kabel gebohrt werden. Die Schlauchleitungen zu den Ventilen wurden in Kunststoff-Kabelkanäle verlegt. So ist immer gewährleistet, dass die Leitungen zugänglich bleiben und im Falle eines Schadens repariert werden können.

Der Abwassereinlauf lässt sich nach oben abziehen. Die leeren Tanks können dann aus den Halterungen gehoben und außerhalb des Fahrzeugs gereinigt werden. Volle Tanks können nicht bewegt werden! Der Abwassertank wird regelmäßig mit einer Handpumpe oder einem Nass-Sauger abgepumpt. Ich verwende einen akkubetriebenen (20 Volt) Trocken/ Nass-Sauger von Parkside (Hausmarke von Lidl). Es eignet sich aber auch jeder andere dafür ausgelegte Sauger.

Die Toilette braucht kein Wasser. Zur Zeit trennen wir Urin und Kot und entsorgen Beides über die Kanalisation. Geplant ist eine Kompost-Toilette.

Elektro

Der Aufbau kann über die Bordbatterien und/ oder Landstrom versorgt werden. Bei Anschluss an Landstrom (230 Volt, blauer Campingstecker) stehen im Innenraum 4 Steckdosen zur Verfügung, an die alle handelsüblichen Geräte angeschlossen werden können. Der Anschluss ist mit einem zweipoligen FI-Schutzschalter versehen (beide Phasen sind separat mit 16 A abgesichert).

Die Bordbatterien (2 x 12 Volt 100 Ah, AGM) sind in Serie geschaltet und liefern 24 Volt für das Bordnetz. Geräte, die nur 12 Volt brauchen, werden über einen DC/ DC-Wandler (24/ 12 Volt DC) versorgt. 230 Volt wird bei reinem Batteriebetrieb über einen Wechselrichter (1.000 Watt, 24 Volt DC auf 230 Volt AC) erzeugt. Am Wechselrichter befindet sich zusätzlich eine USB-Steckdose, die 5 Volt DC liefert.

Geladen werden die Bordbatterien wahlweise über ein Netz-Ladegerät (NOCO Genius 24V 26A), den Generator des Fahrzeugs und/ oder zwei bzw. vier Solarpanel (je 100 W Peak). Auf diese Weise stelle ich sicher, dass die Bordbatterien immer optimal geladen sind bzw. geladen werden.

Die Stromversorgung ist so ausgelegt, dass das Netz-Ladegerät bei Anschluss an Landstrom zuerst die Bordbatterien lädt und dann ein Regler zwischen Bord- und Starterbatterien dafür sorgt, dass die Starterbatterien geladen werden.

Während der Fahrt werden vom Generator zuerst die Starterbatterien geladen und dann sorgt der Regler (Victron Cyrix – ct) zwischen Starter- und Bordbatterien dafür, dass die Bordbatterien versorgt werden.

Parallel geschaltet ist ein Solar-Laderegler (Victron Energy MPPT 75/15 Smart Solar) an den dauerhaft zwei Solarmodule auf dem Dach angeschlossen sind. Er sorgt dafür, dass die Bordbatterien mit Strom aus den Panels geladen werden. Dank integrierter bluetooth-Verbindung kann die Batteriespannung sowie die Stromausbeute der Panels per Handy überwacht werden. Parallel zu den Panels auf dem Dach können zwei zusätzliche bewegliche Panels angesteckt werden. Dazu ist außen am Aufbau eine verpolungssichere Steckdose angebracht. Durch diese zusätzlichen Panels erhöht sich nur die Stromstärke, nicht die Spannung.

Im Sommer sucht man sich eher einen schattigen Platz, so dass die externen Panels für ausreichende Spannung sorgen. Im Winter sind zusätzliche Panels sinnvoll, um überhaupt eine halbwegs vernünftige Ausbeute zu haben. Während der Fahrt werden die externen Panels innen an den Hecktüren aufgehängt. Die fest auf dem Dach montierten Panels liefern während der Fahrt zusätzlich Strom, obwohl die Ladung per Generator völlig ausreicht. Es ist sehr praktisch jederzeit den Ladezustand der Batterien ablesen zu können. So ist man vor bösen Überraschungen bei technischen Defekten in der Stromversorgung sicher.

Die Beleuchtung im Aufbau soll mit integrierten 12/24 Volt Lampen ergänzt werden. Aktuell sind 230 Volt-LED oder Batterieleuchten im Einsatz.

Heizung

Das Fahrzeug war bereits beim Kauf mit zwei Standheizungen ausgerüstet. Eine 1,8 kW Webasto für die Fernfahrerkabine und eine 5,5 kW Webasto für den Kofferaufbau. Die Heizung für den Aufbau befindet sich in einem separaten Kasten unterhalb des Aufbaus und musste lediglich an die Bordbatterien statt wie bisher an die Starterbatterien angeschlossen werden. Die Zuleitungen sowie die Steuerung wurden neu verkabelt. Zusätzlich wurde noch eine Sicherung eingebaut.

Leider war die Dieselpumpe zwischen Tank und Heizung defekt und musste ersetzt werden. Dies wurde im Rahmen der Arbeiten für die TÜV-Abnahme erledigt.

Bei Versorgung mit Landstrom kann entweder ein Heizlüfter oder ein elektrischer Ölradiator zum Einsatz kommen. In Planung ist evtl. eine Gasheizung, weil eine ausreichende Gasversorgung vorhanden ist.

Einrichtung/ Möbel

Für die Inneneinrichtung wurden Möbel aus dem Haushalt verwendet. Schränke und Regale kamen an die Wände, dazu ein Bett mit einem zweiten Bett als Auszug.

Der Unterbau für Spüle, Dusche, Herd usw. wurde aus Latten (6 x 4 cm) sowie Vollholzplatten (18 mm) und Profilholz gefertigt. Als Geschirr- und Besteckschrank wurde ein Büro-Rollcontainer zweckentfremdet.

Kühlschrank, Schubladenschrank, Herd

Der Klapptisch im Wohnbereich dient gleichzeitig als Tür vor einem Regal. Runtergeklappt haben bis zu 4 Personen Platz. Durch die sehr große Höhe des Koffers sowie Länge und Breite wirkt alles sehr geräumig.

Einen besseren Eindruck bekommst Du durch ein Rundum-Video, das ich demnächst hier veröffentliche.

Fahrzeug/ Chassis

Es handelt sich um einen IVECO ML 80 E (Baujahr 1996, 5.861 ccm, 130 kW) mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7.490 kg. Schadstoffklasse: S1. Fernfahrerkabine mit 2 Sitzen, Alu-Kofferaufbau, 6,5 m. Hecktüren seitlich aufklappbar. Gesamtlänge 8,85 m.

IVECO ML 80 E

Schäden/ Verbrauch

Bei Übernahme des Fahrzeugs standen lediglich 120.000 km auf dem Tacho. Der Motor war also noch nicht einmal richtig eingefahren. Anfänglich rußte er nach dem Anlassen auch ein wenig. Inzwischen hat sich das aber erheblich gelegt. Der Motor sprang immer sofort an. Die Starterbatterien (2 x 185 Ah) leisteten bisher zuverlässig ihren Dienst. Öl- und Luftdruck bauten sich immer schnell und zuverlässig auf. Die Betriebstemperatur war während der Fahrt immer konstant.

Für die TÜV-Abnahme mussten lediglich die Bremsbeläge erneuert sowie die Bremsen eingestellt werden. Das Zugmaul in der vorderen Stoßstange war defekt und musste ersetzt werden. Zwei seitliche Begrenzungsleuchten am Aufbau sowie die Blinkleuchte links vorne waren kaputt und wurden ausgetauscht. Der TÜV erinnerte dann noch an Roststellen unter dem Aufbau am Chassis. Bis zum nächsten TÜV sollen die Druckluftbehälter der Bremsanlage ersetzt werden.

Der Verbrauch liegt bei moderater Fahrweise zwischen 15 und 16 Liter Diesel per 100 km. Nach der Zulassung als Wohnmobil und der damit möglichen höheren Geschwindigkeit auf der Autobahn (100 statt 80 km/h) sind es dann bis zu 18 Liter. Der Vorteil der Wohnmobilzulassung besteht insbesondere darin, dass die Beschränkungen für LKW nicht mehr gelten. Lediglich bei Höhe, Breite und Gewicht bestehen weiterhin die Limits.

Beim Spurt lässt die Beschleunigung wegen der relativ geringen Motorleistung etwas zu wünschen übrig. Auch bei etwas steileren Anstiegen dürften es etwas mehr PS (kW) sein. Dafür ist der Motor recht drehfreudig und lässt auch mal Drehzahlen bis zu 2.500 zu. Dank kleiner Reifen (215/75 R 17,5) bringt er die Kraft gut auf die Straße.

Auf der Autobahn liegt er wie ein Brett und beschleunigt beim Überholen sehr gut. Die Lenkung könnte etwas strammer sein, aber wahrscheinlich sind die Lager etwas ausgeleiert?